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Die Eier sammle ich möglichst regelmäßig aus den Nestern, was vor allem bei Frost sehr wichtig ist. Da ich zu jedem Ei auch die Henne kenne, werden die Bruteier mit Bleistift markiert und bei möglichst konstanter Temperatur (10°C bis 15°C) und hoher Luftfeuchtigkeit gelagert. Zu hohe Temperaturen, niedrige Luftfeuchtigkeit und das Sammeln über zu lange Zeit (länger als 10 Tage) begünstigen das Austrocknen der Bruteier und vermindern somit deutlich den Bruterfolg. Zu kleine, zu große oder deformierte Eier kommen in den Kuchen - nicht in die Brutmaschine. |
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Als Gluckenersatz dient mir dieser halbautomatische Motorbrüter. Er faßt 120 Bruteier und erleichertet das Herstellen und Halten optimaler Bruttemperatur und Feuchtigkeit. |
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Die Rollhorden erleichtern das tägliche Wenden der Bruteier erheblich. |
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Das Durchleuchten der Bruteier am 5. bis 6. sowie am 17. Tag schafft etwas Platz, wenn die unbefruchteten oder nicht entwickelten Bruteier aussortiert werden. |
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Gegen Ende der 21tägigen Brutzeit werden die Bruteier auf Schlupfhorden umgelagert. Abtrennungen und ein Drahtgitter verhindern ein Durcheinander bis ich die Küken einzeln markieren kann. Sie werden jetzt nicht mehr gewendet. |
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Am Ende der Brutzeit machen sich die Küken schon im Brutei durch leises Piepsen bemerkbar. Wenn Temperatur und Luftfeuchtigkeit im optimalen Bereich waren - wir also die Glucke gut imitiert haben - schlüpfen am 21. Tag die Küken. |
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Das Spannenste ist sicherlich immer der Tag des Schlüpfens. Die Küken kann man durch eine erhöhte Luftfeuchtigkeit dabei unterstützen. Den Rest schaffen sie dann ganz allein. Nach dem Schlüpfen erholt sich das Küken noch eine gewisse Zeit in der Brutmaschine bis es vollkommen getrocknet ist. |
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Als erstes Domizil - sozusagen als Kükenstation - dienen meine Hahnenboxen. Nach gründlicher Reinigung und mit kurzer Einstreu, sind sie ein optimales und übersichtliches Zuhause für die ersten Tage. Eine Wärmeplatte sorgt für wohlige Temperaturen. |
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Unter der variablen Wärmeplatte hocken die Küken vor allem an den ersten Lebenstagen in lockerer Runde, bevor sie beginnen, ihre Umwelt zu erkunden. |
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Nach wenigen Tagen beginnen die Küken zu picken, zu scharren und entwickelt einen gesunden Appetit. Ab dem zweiten Tag sollte man den Küken Wasser und etwas Futter anbieten. |
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Für meine wenige Tage alten Küken verwende ich das kleinkörnige Kükenstarterfutter und da es für den Anfang noch etwas zu groß ist, zerkleinere ich es ein wenig. |
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Als vitaminreichen Zusatz bekommen meine Küken, vor allem solange sie noch nicht ins Freie kommen, regelmäßig kleingeriebene Karotten. So kann ich für eine ausgewogene Ernährung sorgen. |
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Die geriebenen Karotten werden sehr gut angenommen, was man unschwer an den gelben Schnäbeln der Küken erkennen kann. In kürzester Zeit ist der Futtertrog leer. |
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Nach wenigen Tagen sind es schon recht aufgeweckte Küken, die zunehmend mobiler werden. Der gute Appetit ist an den vollen Kröpfen zu erkennen. |
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Eine Hand voll Welsumer Küken. |
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Sobald es das Wetter zuläßt, kommen meine Welsumer Küken ins Freie. |
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Nach 3 Wochen ziehen die Küken in ihren eigenen, kleinen Stall. Weiterhin sorgt die Wärmeplatte vor allem nachts für wohlige Temperaturen. |
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Schon in wenigen Wochen haben die Küken deutlich an Gewicht zugelegt und jetzt lassen sich bereits Hennen und Hähne unterscheiden. |